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Iggi & Hans - Reiseberichte - 2013 Australien - Tasmania

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Sonntag, 15. Dezember 2013

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Sonntagmorgen, es ist schönes Wetter, die Sonne scheint und wir fahren gemütlich dem Meer entlang gegen Melbourne zum Hafen wo die Fähre "Spirit of Tasmania" schon auf uns (und noch hunderte andere Passagiere und Autos) wartet. Wir machen uns bereit für die Überfahrt nach Tasmanien, d.h. wir schlucken eine Pille gegen Seekrankheit, wahrscheinlich wäre es auch ohne gut gegangen, das Wetter war gnädig mit uns und die Wellen nur ca. zwei Meter hoch also nicht viel Geschaukel, wir sind selig eingeschlafen in unserer Kabine.

unser Schiff wartet schon
auf nach Tasmanien ...

Montag, 16. Dezember 2013

Tasmanien empfängt uns mit schönstem Wetter, wir geniessen die Fahrt von Bord - das dauert aber nur 5 Minuten dann fängt das grosse Warten an, wir wissen nicht so genau warum es nicht weitergeht. Fast eine Stunde für die vierhundert Meter zu Quarantäne Behörde. Die schauen sich in aller Seelenruhe jedes Auto an, Motorhaube öffnen - keine Ahnung was sie da suchen, vielleicht doch noch ein paar Früchte oder weichgekochtes Gemüse - das haben sie allerdings auch schon beim Boarding in Melbourne gemacht. Wie auch immer, irgendwann sind wir durch und können endlich losfahren. Wir steuern zunächst einen Woolworth an um Früchte und Gemüse zu bunkern - dieselben die wir vor ein paar Stunden in aller Eile runtergedrückt oder entsorgt hatten. Danach verlassen wir Devonport in westlicher Richtung, immer der Küste entlang - wir finden es immer wieder wunderschön dem Meer entlang zu fahren. Mit Pegg‘s Beach finden wir einen fantastischen Übernachtungsplatz direkt am Strand. In weiter Ferne sehen wir ein Schiff, zuerst dachten wir es brennt, eine riesige Rauchfahne umgibt das Schiff, aber es handelt sich um einen Erzfrachter der eben beladen wird und das verursacht eine solche Staubwolke.

Nord/West Küste Tasmanien
Pegg's Beach
alles für uns alleine ...

Am nächsten Tag geht’s weiter Richtung Arthur River. Jemand hat diesen westlichsten Punkt von Tasmanien mal „The Edge Of The World„ genannt, der Platz soll magische Kräfte ausstrahlen. Der Arthur River mündet hier ins Meer, braunes Moorwasser ergiesst sich in die glasklaren Wellen der Tasmanischen See. Die Mündungsufer sind übersäht mit Schwemmholz, riesen Baumstämme liegen kreuz und quer - Brennholz für die nächsten 200 Jahre, aber wahrscheinlich ist alles unter Naturschutz und darf nicht eingesammelt werden.

westlichster Punkt Tasmaniens
ein magischer Ort
Arthur River Impressionen

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Arthur River zum Cradle Mountain National Park. Wir buchen uns auf dem schönen, wilden CP direkt beim Eingang zum National Park ein, ohne Wasser und Strom. Es hat allerdings schöne Duschen und dort werden jeweils auch die Handys und andere Gadgets am Strom angeschlossen. (nicht nur unsere ;-)
Mit dem Shuttlebus fahren wir in den Park, grössere Autos müssen draussen bleiben, für uns ok, wir lassen uns bis ans Ende der Shuttlelinie chauffieren, dort machen wir dem See entlang einen kleinen Spaziergang. Im See spiegelt sich der Mount Cradle, das gibt ein paar schöne Fotos.

Campsite im Cradle NP
Flora
Cradle Mountain

Samstag, 21. Dezember 2013

Die nächsten Tage ist schlechtes Wetter vorausgesagt, wir entschliessen uns deswegen auf unserer Weiterreise in Strahan eine Cabin zu mieten, das Wetter wird dann doch nicht so schlimm, aber wir geniessen das Hüttchen trotzdem. In Strahan war eigentlich geplant eine Schiffsreise zu unternehmen, als wir aber am Morgen zur Buchungsstelle am Anlegeplatz gehen, sehen wir das die Schiffe jeweils schon um 9 Uhr ablegen und dann erst um 3 zurück sind, ausserdem würde der Spass pro Nase ca. 150$ kosten, das ist uns die Sache bei diesem schlechten Wetter nicht wert. Ansonsten ist tote Hose an diesem Ende der Insel. Es ist überhaupt schon fast tragisch wie die ehemaligen Minenstädte sterben. Es hat zwar in jedem Dorf einen Kinderspielplatz vom feinsten, auf den Strassen sieht man aber nur alte Leute die mit ihren Gehhilfen unterwegs sind - die Kinder sind mit ihren Eltern, die keine Arbeit mehr finden, weggezogen. Die alten Bergbaustädte, die vor Jahren noch im Reichtum schwammen, sind heute schon bald Geisterstädte, das sieht manchmal richtig deprimieren aus.

schlechtes Wetter
Minenstadt im Niedergang
Spuren des Bergbau

Sonntag, 22. Dezember 2013

Uns hält nichts mehr in Strahan, Iggi zählt die Kurven ... nach einer Stunde hört sie bei mehr als 170 auf. Die Fahrt ist anstrengend und wegen der vielen Kurven kommt man auch nicht richtig vorwärts, nach nur 250 km suchen wir uns müde einen Übernachtungsplatz - wir sind noch 70 km von Hobart, unserem nächsten Ziel, entfernt. In Hamilton suchen wir einen Schlafplatz, wir finden Unterkunft in einem sehr alten Haus, es stammt noch aus der Gründerzeit wahrscheinlich 1800 und irgendwas.– wir haben ein wunderschönes kleines blumiges Gärtchen mit Aussicht auf Schafe und Kühe ganz für uns alleine. Die Inneneinrichtung wurde soweit als möglich dem Hausalter entsprechend belassen wie es die Urväter wohl ursprünglich eingerichtet hatten. Sehr rustikal, uns hat es sehr gefallen.

"unser" Häuschen in Hamilton ....

Der nächste Tag bringt uns nach Hobart, der Hauptstadt von Tasmanien. Wir haben wegen der Schulferien lange im Voraus einen Platz reserviert. Wir wollen über Weihnachten bis nach Neujahr hier bleiben.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Das erste Mal in Hobart, nettes Städtchen, überschaubar, und trotzdem ein paar Strassenzüge mit vielen Restaurants und Einkaufsläden und natürlich dem Hafen. Hier werden demnächst die Race Yachten der Sydney – Hobart Regatta erwartet, auch ein Grund weswegen wir zu dieser Zeit in Hobart sein wollten.
Weihnachtsabend in Tasmanien, wir haben ein kleines kitschiges Weihnachtsbäumchen und vier flackernde elektrische Kerzen gekauft - die lassen wir am Abend "laufen" ..... schööön heimelig!

Mangels Engel Glöckchen klingle ich mit der Nespressotasse und dann dürfen wir unsere Geschenklein aufmachen - ich bekomme eine neue Kaffeemaschine (nein, nein, die Nespressomaschine ist noch intakt, aber die Frenchpresse hat sich in kleine Stücke aufgelöst)

Iggi bekommt einen Opal der später zu einem Ring verarbeitet werden soll - und damit ist Weihnachten 2013 Geschichte - gesungen haben wir nicht ….

trendige "Läden"
eigenes Bier
Tasman Bridge by Nigth

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Am ersten Weihnachtstag machen wir einen Ausflug nach Port Arthur, wir suchen den Hafen - vergebens, es handelt sich um die alte Gefängnis Insel. Als wir ins entschliessen die Anlage anzuschauen, wird uns gesagt das in einer halben Stunde geschlossen wird wegen Weihnachten, schade wir hätten dieses Weltkulturerbe gerne näher angeschaut.
Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher in den Tasman NP, nach 12 km Dirtroad stossen wir auf einen wunderschönen Strand, wir legen ins in den Sand und ich bin nach 10 Sekunden eingeschlafen. Wir geniessen die Sonne die heute wirklich nichts zu wünschen übrig lässt. 

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Tahone Forest Airwalk

Ausflug zum Tahone Forest Airwalk, „nur“ ca. 100 km entfernt - keine Distanz hier in Australien, wir fahren durch Hobart, fast kein Verkehr, alle Läden sind dicht am Boxingday. Die GPS Route führt uns hoch über eine kleine Strasse aus Hobart hinaus - eine wunderschöne Wohnlage mit Blick über die Stadt und raus auf die Bucht und den Hafen. Später fahren wir durch das Huon Valley - hier soll der berühmte Granny Smith Apfel herkommen. Die Apfelindustrie ist auch heute noch nicht zu übersehen, auch wenn die Frachtpreise es für die hiesigen Bauern sehr schwer machen um konkurrenzfähig zu bleiben. Beim Tahone Forest Airwalk handelt es sich um eine Installation mitten im Urwald. Über Hängebrücken und fest installierte Pfade die zum Teil mehr 40 Meter über dem Boden verlaufen, hat man die Möglichkeit in die Baumwipfel zu sehen – mal eine andere Art den Wald zu erleben.

Jeden Samstag ist Markttag in Hobart, der Salamanca Markt ist sehr bekannt. Auch wir schlendern durch die Markt Strasse den Ständen entlang, es wird viel Handwerkliches angeboten. Aber auch lokale Frucht, Gemüse, Wein und andere Produzenten bieten ihre Waren an. Nicht zuletzt auch Kitsch für Touristen die ein Andenken von Tasmanien nach Hause mitnehmen wollen.

Salamanca Markt

Sonntag, 29. Dezember 2013

Ausflug Bruny Island, mit der Fähre geht’s zur nahe gelegenen Insel rüber, nach 20 Minuten legen wir schon wieder an. Die ersten paar Kilometer denken wir die Insel sei unbewohnt, nur an den Briefkästen die manchmal gehäuft vorkommen, sehen wir das auch Leute auf der Insel wohnen.

Briefkästen am Laufmeter

Art on the Beach

Eigentlich sind es fast zwei Inseln, die nur durch einen kleinen Streifen Land verbunden sind, hier steigen wir das erste Mal aus und erklimmen eine Sanddüne, eine Treppe schützt die Landschaft und uns erleichtert sie das hochkommen, der Wind bläst uns fast über das Geländer, aber von hier oben haben wir eine super Aussicht auf die Sandy Bay, das Wasser schimmert in allen Grün und Blautönen.

Langsam meldet sich auch schon wieder der Hunger, Fish and Chips wäre jetzt genau richtig...

Aber weit und breit kein Take Away. Wir fahren quer über die Insel in der Hoffnung auf etwas Essbares zu stossen. Auf Essen stossen wir nicht, aber ich stosse beim Parkieren mit einem doof abgestellten Subaru zusammen, dem Toyo ist nichts passiert, aber beim Subaru druckt es die ganze Hintertür ein - Freude herrscht beim Besitzer. Naja , Kontaktdaten ausgetauscht und dann schaun mer mal was die Versicherung meint.

Auf der Rückfahrt finden wir dann im Hafen von Hobart endlich die gewünschten Fisch und Chips und schauen noch kurz wie ein Teilnehmer des Yachtrennens von Sydney - Hobart die Ziellinie überquert, aber dann wird es uns doch zu kalt und wir fahren weiter zu unserem Zeltplatz auf der anderen Seite von Hobart.

Landstreifen Bruny Island
Pinguin Bay
es hat gerumpelt
hier gibt es Fish&Chips

Dienstag, 31. Dezember 2013

Ausflug zum Mount Wellington, 1270m über Meer, ein Filet Wellington wäre uns lieber gewesen, allerdings wussten wir das erst hinterher .... In Hobart war es noch angenehm warm bei ca. 20 Grad, auf dem Gipfel haut es uns fast um, es windet wie blöd und ist nur noch 9,5 Grad - wir brauchen wieder mal unsere Daunen Jacken, wir bleiben nicht lange, die Sonne hat sich auch verzogen, wir können also nicht mal gescheite Fotos von Hobart machen das tief unter uns liegt.

Also fahren wir wieder runter und besuchen die Taste of Tasmania - eine Gourmetmesse die vor allem lokale Produkte vorstellt und anbietet. Wir probieren ums ein bisschen durch die Messe - wir werden am Abend ja nochmals in derselben Location den Sylvester feiern. Auf dem Rückweg zum Auto schauen wir uns noch die Rennyachten der Sydney - Hobart Regatta an, dabei entdecken wir auch ein Boot das unter Schweizer Flagge segelt. http://rolexsydneyhobart.com/the-yachts/2013/switzerland/

Sydney to Hobart Raceyachten
Gourmetmesse

Zunächst gehen wir aber nochmals zurück zum Autoparkplatz und legen ins für ein paar Stunden aufs Ohr. Heute wird ja das alte Jahr verabschiedet, wir haben Tickets für eine Location am Hafen gekauft. Die Party wird im Rahmen der „Taste of Tasmania“ organisiert. Am Abend geht’s mit dem Gratisshuttle nochmals zurück in die Stadt. Überall zeigen Strassenkünstler ihre Shows. Viele Leute sind unterwegs und mischen sich mit den Bootscrews die den Abschluss und die Zielerreichung der Regatta feiern. Wir schlendern umher und essen hier und dort etwas kleines, im Laufe des Abends wird schon mal ein erstes Feuerwerk für die Familien mit Kinder von einem Boot im Hafen gezündet.

Wir bleiben nicht bis zum Jahreswechsel an der Party sondern wollen das Haupt-Feuerwerk von weitem betrachten. Mit vielen anderen Leuten die dieselbe Idee hatten, schauen wir Punkt zwölf wie die ersten Raketen in den Himmel steigen und farbig explodieren und so beginnt unser neues Jahr 2014 in Hobart, Tasmanien.

 

 

                                                     Happy New Year 2014 !!!

Donnerstag, 2. Januar 2014

Mann, war das eine Nacht, ohne böses zu denken gehst du schlafen und dann fängt es an zu stürmen - kaum ein Auge zugetan, immer wieder mal aus dem Auto und irgendwas befestigen das klappert  und scheppert. Iggi hat Angst das Auto kippt um! Sooo schnell geht das natürlich nicht, aber der Wind wird immer stärker, an schlafen ist nicht zu denken. Es ist erst halb zwei am Morgen und es rüttelt und schüttelt, also lassen wir das Hoch Dach doch noch runter und verkriechen uns in die Notschlafstellung, d.h. einer muss auf der Luftmatratze am Boden des Toyotas schlafen, der andere hat‘s etwas bequemer auf der Sitzbank, die Geräusche sind fast verstummt und das schaukeln ist nur noch ein wiegen und so sinken wir dann doch noch in den Schlaf.

Am Morgen ist der Wind immer noch stark, in der Camping Kitchen sammeln sich die Leute die alle nicht schlafen konnten in dieser Nacht. Im TV sehen wir, dass uns ein Teil des Zyklons, der Tage zuvor in Western Australien für Notzustände gesorgt hat, gestreift hat. Ja das Wetter schlägt hier wirklich kapriolen, und eigentlich ist es Sommer … oder so!

Am nächsten Tag packen wir wieder einmal unsere Siebensachen und fahren weiter. Nach dem Süden steht jetzt die Ostküste auf der Route. Das Ziel ist der Freycinet NP. Eine wunderschöne Fahrt entlang unberührter Küsten. Leider sind die Campingspots im Park alle ausgebucht, aber wir wurden vorgewarnt, während der Festtage und fast den ganzen Januar sind sehr viele Australier unterwegs im eigenen Land, wir fanden schlussendlich einen super Übernachtungsplatz am Friendly Beach. Am nächsten Tag werden wir von einem kleinen PW überholt der eine Weile hinter uns herfahren musste, drin sitzen vier junge Leute die uns wie wild aus dem Fenster zuwinken – mit ihrem Schweizerpass, was haben wir gelacht!

Friendly Beach
Friendly Besucher

Freitag, 3. Januar 2014

Beach
..... Bay
St. Helens Hafen

Auf der Weiterfahrt nach St Helens noch mehr Strände und Küsten zum niederkniehen, es nimmt kein Ende, menschenleer, wo sind denn nur all die Leute die all die Campingplätze in Beschlag nehmen? Auch wir geniessen wieder mal einen ganzen Tag am Beach, nichts tun, ausser in der Sonne räkeln und schlafen, das behauptet Iggi wenigstens immer wenn ich am Strand ein bisschen die Augen schliesse wegen der hellen Sonne ….

Die weitere Route bringt uns über Bridport nach Georg Town und weiter nach Launceston wo wir ein paar Tage bleiben werden bis wir mit der Fähre von Devonport aus wieder nach Melbourne auf’s Festland zurückkehren werden.

Launceston ist im Übrigen ein sehr nettes kleines Städtchen in dem man die ursprüngliche Besiedelung durch die Engländer sehr gut ansieht. Es hat viele gut erhaltene Häuser aus dieser Zeit die liebevoll gepflegt werden. Wir besuchen die touristische Attraktion No1# von Launceston – die Launceston Gorge mit ihrem Sesselilift. Was wird da alles geschrieben, von dramatischen Felsformationen und Wasserfällen, von spannenden Wanderwegen und über lieblich angelegte Gärten – na ja, da konnten wir wirklich sagen das haben wir alles auch Zuhause J

Bridport
"Untier"
Impressionen aus Launceston

Die Rückreise nach dem Festland beginnt mit einer Geduldsprobe, vor allem Iggi nervt sich ob dem nicht erkennbaren System beim verladen. Wir stehen fast zuvorderst in der langen Schlange, aber immer wieder werden andere Autos auf die Fähre gewunken. Nach langen zweieinhalb Stunden sind dann auch wir dran mit dem Boarding. Wir erleben mit der „Spirit of Tasmania“ nochmals eine schöne Überfahrt bei „leichtem“ Wellengang. Nur irgendwann mitten in der Nacht werden wir beide geweckt durch einen Knall, wir dachten, jetzt haben wir einen Wal oder sonst was gestreift, aber es war nur eine Welle die wohl etwas höher war … nicht auszudenken wie es rumpelt wenn die Wellen dann wirklich gegen zehn Meter hoch sind – das soll gar nicht so selten der Fall sein. Die Befürchtung , dass es beim Ausladen wieder so lange vor sich geht war zum guten Glück unbegründet, wir trauen der Sache nicht so richtig, nur eine Kontrollfrage wegen Gasflaschen – Iggi lügt ohne rot zu werden, dass wir keine Gas im Auto haben und schon werden wir durchgewunkenen uns stehen morgens um sechs in den leeren Strasse von Melbourne.

Die schnelle Abfertigung hat uns dann aber auch nicht viel geholfen, wir brauchen unbedingt neue Kaffeekapseln – wir mussten die letzten Tage rationieren, der Nespressoshop macht erst in vier Stunden auf!

Melbourne 6 Uhr früh

Montag, 13. Januar 2014

Heute waren wir bei Ian, einen Freund den wir in Yarram kennengelernt haben. Wir sprechen uns ab wie wir es anstellen um den Toyota während unserer Abwesenheit bei ihm in der Werkstatt sicher abzustellen. Die Werkstatt muss umgeräumt werden, das Auto ist eben doch ziemlich gross und lang. Am nächsten Tag ist in dem Fall putzen und räumen angesagt und das bei mehr als 40 Grad im Schatten.

auch diese 1500kg sind im Weg ...

Es wird noch heisser, wir müssen nun schon um 10 Uhr morgens in den Schatten flüchten, den Update der Webpage können wir in einem Aufenthaltsraum mit Air Condition machen und ab und zu in den Pool springen – eigentlich ist es jetzt viel zu heiss (43°) um zu arbeiten! Die Hitzewelle macht nicht nur uns zu schaffen, auch das Tennis Tournier in Melbourne leidet unter dem Wetter. In der Nacht sinkt die Temperatur kaum unter 30°– wir haben beide schlecht geschlafen. Gegen Ende der Woche ist Besserung in Sicht, die Wetterfrösche sagen kühleres Wetter voraus – aber uns wird das für den Moment nicht mehr kümmern, Iggi fliegt für ein paar Tage nach Neuseeland und ich bin in Zürich. Nach unserer Rückkehr Ende Januar geht es dann wieder weiter nach Adelaide und Alice Springs – aber diese Geschichten sind noch in der Zukunft, bis dann wünschen wir euch eine gute Zeit.